Photographic material: Dino Colli, Diego Gaspari, Antonio Colli, Stefano Zardini.
Panoramic webcam offered by G.I.S.
Geschichte
Ein weißer Teppich in Cortina Es war der Sonntagabend des 13. März 1962. Der Zug, der viele Jahre lang von Cortina d'Ampezzo zur Perle des Pustertals Toblach gefahren war, kehrte traurig zu seinem Zugdepot zurück. Für die schönen Waggons, die von einem Dampfmotor bewegt wurden, war der letzte Arbeitstag gekommen. Der Zug wurde eingestellt.
Heutzutage, nach knapp 40 Jahren, bleibt von jener Zuglegende fast nichts übrig, bloß die wunderbare, aus dem Gestein ausgegrabene Trasse, und ihren aufregenden Brücken über zahlreiche Schluchten.
Die Gleise wurden entfernt, doch die Trasse ist geblieben und stellt nun eine Strecke im Sommer zum Wandern, Erholen, Mountain Bike fahren und im Winter, dank des fast immer hohen Schnees, zum Langlaufski, dar.
Die Trasse bewahrt ihren Zauber, und ist jetzt nach ihrem neuen Restyling zwischen Fiames und Cimabanche noch interessanter. Seit Jahren hatte man das Bedürfnis, eine gründliche Arbeit durchzuführen, um den Boden zu ebnen, da die Gleise Unebenheiten zurückgelassen hatten. Es handelte sich um eine von der G.I.S gewollte Investition, dem privaten Verein mit öffentlicher Mitwirkung, der alle Sportanlagen Cortinas verwaltet: das Eisstadion, die Bobbahn, die olympische Skisprungschanze und nicht zuletzt die Langlaufpisten, die sowohl für den Tourismus als auch für den Leistungssport geeignet sind.
Die G.I.S. hat die Aufgabe, auf die Langlaufpisten in Cortinas Bezirk zu achten und sie immer bestens zu präsentieren, da der Langlaufski genauso wichtig wie der Abfahrtski ist.
In Zukunft wird es nicht nur einfacher, sondern auch billiger, die Langlaufpisten zu präparieren, ebnen und die eventuellen kahlen Strecken mit Schnee zu bedecken. Dieser Aufwand lohnt sich, und Cortina stellt so einen Anhaltspunkt für den Langlaufski, mit der Garantie für den Schnee von dem Winterbeginn an, und viele andere Initiativen, wie z.B. die Granfondo Dobbiaco Cortina (am ersten Februarsonntag).
So kann man z.B. mit dem Mountain Bike bis zu dem Cimabanche Pass fahren, und die Natur, die Landschaft und sogar die gesunde Anstrengung genießen, bis dann der Winter und der Schnee kommen und man die Skier anzieht. So kann man das ganze Jahr lang diese Strecke nützen und die Erinnerung an dem kleinen Dolomiti-Zug wird bewahrt.