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Cortina d'Ampezzo - Foto ©Stefano Zardini

Das Felsband Martini

Die Cengia Martini war die wichtigste Stellung in diesem Frontabschnitt.

Im Laufe des Krieges wurden auf der Cengia Martini Unterkünfte, Küchen und Militärdepots, eine Seilbahnstation, eine Schmiede, eine Telefonzentrale, eine Tischlerei, eine Schreibstube und ein Verbandsplatz eingerichtet.

Aus den Stellungen am Felsband konnte man die österreichisch-ungarischen Schützengräben am Valparolapaß beschießen und dem Feind bedeutende Verluste beibringen da die Beobachtungsstelle die italienische Artillerie von Averau und von den Cinque Torri mit großer Genauigkeit leiten konnte.

Die Kälte in dieser Höhe kann ungemein bitter sein bei Temperaturen bis minus 30° C. mit Schneesturm die einen Aufenthalt im Freien unmöglich machen.

Die andauernden Turnusse der Wache aus Angst vor einem plötzlichen Angriff des Feindes war eine echte Tortur für die Wachsoldaten.

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Unbeweglich mußten sie ausharren um nicht von den gegnerischen Scharfschützen aus wenigen Dutzend Meter entdeckt zu werden.

Die Stellungen in den Stollen waren vor Wind und feindlichen Geschoß geschützt, gewährten jedoch keine Sicherheit, da man immer feindliche arbeiten abhorchen mußte um einer plöztlichen Minenexplosion vorzubeugen.