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Die Grenze Falzarego Lagazuoi

Der italienische Vorstoß Richtung Gadertal, Pustertal und Brenner hielt am Valparolapaß vor den österreichischen Schützengräben.

Beide Heere begannen, aufgrund der unnützen Attacken, Stollen und Höhlen in den Berg zu graben mit der Absicht die gegnerischen Stellungen zu sprengen und die eigenen zu befestigen.

Die Schützengräben der beiden sich gegenüberstehenden Heere wanden sich entlang der um den Lagazuoi gelegenen Berge: Tofane, Castelletto, Grande Lagazuoi, Sasso di Stria, Settsass, Col di Lana, Marmolada.

Im Bezirk Cinque Torri und Averau erstreckte sich die zweite italienische Frontlinie mit den Artilleriestellungen und Scheinwerfer zur Beleuchtung der Lagazuoiwand.

Bald verstanden beide Heere daß den besten Schutz vor der feindlichen Artillerie die Felswände boten und so gruben sie Stollen und Höhlen und verlegten die Stellungen und Lager in das Innere des Berges, der somit zu einer natürlichen Festung wurde.

Bald entdeckte man auch, als einzige Art zur möglichen Eroberung der sosehr befestigten feindlichen Stellungen, in deren Nähe Stollen zu graben und so Minen zur Explosion zu bringen.

Fünf Minen wurden explodiert, vier österreichische gegen die Cengia Martini gerichtet und eine italienische um die Vorkuppe des Lagazuoi zu erobern.

Die Soldaten der beiden Heere lebten in den Bergen bis zum 1. November 1917. Nach der Niederlage von Caporetto mußte das italienische Heer in Eile die Dolomitenfront aufgeben.

NEWS

 09/04/2014

Die Lifte des Lagazuoi 5 Torri Giau sind geschlossen

 08/04/2014

Neuheit: Gasthof La Locanda del Cantoniere

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