Galleria Piccolo Lagazuoi (2649m)
Es handelt sich hier um eine sehr besondere Route, und zwar um den berühmten, spiralförmigen Kriegsstollen des 1. Weltkrieg, den die italienischen Soldaten, von der Cengia Martini ausgehend, im Innern des Kleinen Lagazuoi bohrten, um die österreichischen Soldaten, die den Gipfel besetzt hatten, zu überrumpeln. Der Stollen ist in seiner ganzen Länge mit Drahtseil gesichert.
Da der Stollen sehr steil ist, begeht man ihn gewöhnlich im Abstieg. Man startet daher vom Rifugio Lagazuoi und erreicht in kurzer Zeit und ohne Schwierigkeiten den Eingang. Der Stollen ist sehr steil, feucht und dunkel. An wenigen Stellen dringt etwas Tageslicht durch die grandiosen, in den Fels gehauenen Fenster hinein. Der Ausgang führt auf dem Martini-Band inmitten von Barackenlagern und anderen Kriegsresten ins Freie.
Abstieg: Vom Martini-Band aus erreicht man nach kurzer Zeit auf markiertem Steig die Wegbezeichnung 402, auf der man hinunter zum Falzaregopaß geht.
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| Klettersteig |
Schwierigkeit: Leicht
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| Höhenunterschied: 350m (Stollen) |
Stützpunkte: Rifugio Lagazuoi (Start), Schutzhütten am Falzaregopaß
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Zeitaufwand: 1 Stunde (Stollen)
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Ausrüstung: Die für Klettersteige übliche, Taschenlampe (eine Stirnlampe ist empfehlenswert), Handschuhe.
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Ferrata Cesco Tomaselli (Südliche Fanesspitze 2980 m)
Die Ferrata Cesco Tomaselli ist ausgesetzt, anspruchsvoll und fast immer mit Drahtseilen gesichert. Der Steig führt durch die schöne Südwestwand der südlichen Fanesspitze, des ersten Turms des Faneskamms, steil hinauf. Obwohl er nicht sehr lang ist, wird er doch als einer der schwierigsten und schönsten Klettersteige der Dolomiten eingestuft.
Die berühmte Querung nach links, ziemlich gleich nach dem Beginn des Tomaselli-Steigs, wird seit jeh von Kletterbegeisterten als vorzüglicher Test angesehen. Mit anderen Worten, dieser Steig ist (ein meistens vielbesuchter) Prüfstand, an dem man die eigene Kondition für noch schwierigere Vie Ferrate messen kann.
Um zum Einstieg zu gelangen, steigt man vom Rifugio Lagazuoi (Seilbahn vom Falzaregopaß) in kurzer Zeit zur Forcella Lagazuoi ab. Von dort quert man auf Steig Mark. 401 nach Norden und gelangt im Abstieg zur Forcella Travenanzes. Man folgt der Markierung 20b bis zum Bivacco Della Chiesa, das sich in der Nähe des Einstiegs des Klettersteigs befindet. Gleich nach dem senkrechten Einstieg und nach der horizontalen Querung auf glattem Fels (mit doppelter Seilsicherung) unterhalb eines Überhangs steigt man über senkrechte und ausgesetzte Wände bis zum Mittelteil der Wand auf. Von hier führen Spuren nach links bis zu einer Abzweigung. Man steigt weiter über die senkrechten kurzen Wände rechts auf (während links die fixen Drahtseile zum Hohen Fanes-Tal führen). An einer kleinen Terrasse angelangt, nimmt man nun mit Hilfe des fixen Drahtseils eine Serie von Wänden, die zum Kamm führen, in Angriff. Von hier aus geht man über eine letzte senkrechte Felsplatte mit Riß und erreicht dann über leichte Felsstufen den Gipfel (2980 m).
Abstieg: Man steigt, Fixseilen entlang, auf dem leichteren gesicherten Weg (Ostabschnitt) durch die Nordostwand zuerst bis zur Selletta Fanis ab (2830 m 0,30 Std.), dann geht es durch Schuttrinnen weiter abwärts , bis man wieder beim Ausgangspunkt an der Südwand ankommt. Auf Steig Mark. 20b kehrt man zur Forcella Travenanzes zurück, dann folgt man der Markierung 401 zum Falzaregopaß oder man geht zum Rifugio Lagazuoi zurück und fährt mit der Seilbahn wieder zum Paß hinunter.
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| Klettersteig |
Schwierigkeit: Sehr schwierig
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| Höhenunterschied: 320m |
Stützpunkte: Rifugio Lagazuoi (Start), Bivacco Della Chiesa, Schutzhütten am Falzaregopaß.
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Zeitaufwand: 1 Stunde (Klettersteig)
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| Ausrüstung: Die für Klettersteige übliche. |
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