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Ferrata Lipella - Tofana di Rozes

Ein langer und mühevoller Klettersteig, auf dem man über viele Felsbänder - daher die großen Anforderungen, die an den Klettersteigbegeher gestellt werden – den schönen und großen Gipfel der Tofana di Rozes erreicht.
Charakteristisch für diesen Klettersteig ist der interessante Einstieg durch den Stollen „Galleria del Castelletto (2740 m).

Es handelt sich hier um einen Tunnel, der von den Alpini im 1. Weltkrieg gebohrt wurde und den man im Anstieg begeht (Höhenunterschied 120 m-Länge 500 m –man braucht eine Taschenlampe). Der Weg verläuft an der West-Nordwestflanke der Tofana di Rozes und windet sich auf steilen Stufen und Felsbändern nach oben. Bei einer Gabelung (2680 m) in der Nähe der „Tre dita“, geht man nach rechts auf einem Band weiter (nach links gelangt man zum Rifugio Giussani). Über einige hohe Felsstufen und eine mühsam zu begehende Rampe steigt man zum Vorgipfel (3027 m) auf, wo der Klettersteig endet, und erreicht dann auf Spuren das Gipfelkreuz.

Abstieg: Auf dem Aufstiegsweg geht es nun wieder zum Vorgipfel zurück. Dann folgt man rechts (Nordosten) dem normalen, blau markierten Weg zum Rifugio Giussani. Nun kehrt man auf Steig Mark. 403 zum Rifugio Dibona zurück.
  

Klettersteig
Schwierigkeit: Mittelschwer – es werden einige Anforderungen gestellt
Höhenunterschied: 600 m
Stützpunkte: Rifugio Dibona (Start), Rifugio Giussani (am Ende des Abstiegs)
Zeitaufwand: 7,30 Std. (Start und Ziel Rifugio Dibona)
Ausrüstung: Die für Klettersteige übliche. Am Anfag der Klettersaison oder nach Schneefall braucht man Schneeausrüstung.
Ferrata Giuseppe Olivieri - Punta Anna (2731m)

Die ausschließlich mit Fixseilen gesicherte Ferrata eignet sich für Geübte. Es ist ein schöner Klettersteig, der viel Freude bereitet. Wenn man ihn mit anderen Eisenwegen verbindet, hat man interessante neue Möglichkeiten, wie z.B. den Aufstieg zur Tofanan di Mezzo.

Die exponierte und manchmal sehr steile Route führt zuerst in die Ostwand, dann weicht sie kurz in die Südwestwand aus um dann ohne Unterbrechung an der steilen Südkante der Punta Anna, des wuchtigen Ausläufers der Tofana di Mezzo, zu verlaufen. Nach ungefähr einer Stunde erreicht man daher, nach luftigen Passagen und sehr schönem, festen Fels die Gratschulter der Punta Anna (2731 m).

Von hier geht man dem Kamm entlang in Richtung Dritter Pomedesturm. Zuerst erreicht man den Doss de Tofana und dann den Gipfel der Tofana di Mezzo mit der Ferrata Gianni Aglio. Oder man kann auch auf dem Sentiero Attrezzato Giuseppe Olivieri absteigen.

Abstieg: Vom Doss di Tofana folgt man dem Steig in Richtung Seilbahnstation (Ra Valles), bis man rechts auf die Abzweigung zum markierten und an Steilstellen gesicherten Sentiero Giuseppe Olivieri stößt, der zum Rifugio Pomedes zurückführt.



Klettersteig
Schwierigkeit: Schwierig
Höhenunterschied: Klettersteig bis zum Doss de Tofana 440 m
Stützpunkte: Rif. Duca d'Aosta, Rif. Pomedes.
Zeitaufwand: 4 Std. (Start und Ziel Rifugio Duca d’Aosta)
Ausrüstung: Die für Klettersteige übliche
Ferrata Gianni Aglio (Tofana di Mezzo 3244m)

Dieser Klettersteig ermöglicht es, zur höchsten der drei Tofane-Spitzen zu gelangen. In Verbindung mit dem Eisenweg Giuseppe Olivieri, der zur Punta Anna führt, handelt es sich hier um eine lange und anspruchsvolle Querung, die den Geübteren unter den Klettern äußerste Genugtuung bereitet.

Ausgangpunkt ist für jene, die nicht von der Ferrata G. Olivieri oder vom Sentiero Attrezzato G. Olivieri kommen, die Zwischenstation Ra Valles der Tofana-Seilbahn. Man läßt die Schilder für den Sentiero Olivieri und die Punta Anna außer acht und steigt von hier (Südwesten) auf markiertem Weg bis zum Doss de Tofana, wo der Klettersteig beginnt(2900 m).

Nach Überwindung einiger Felsstufen und einer senkrechten Wand mit Leiter kommt man zur Südwestwand und auf einem Felsband zur schmalen Scharte des Torre Gianni Aglio. Mit fixen Seilen quert man die Ostwand des Turmes (exponiert). Nach einer weiteren luftigen Querung an der Nordwand erreicht man, über Stufen und Geröll, das große „Fenster“ des Bus de Tofana auf 2920 Metern. Man steigt weiter in Richtung Gipfel über Hänge, auf denen manchmal Schnee liegt. Nach einer Felsrampe mit Lawinensperren und zwei mit Leitern gesicherten senkrechten Vorsprüngen gelangt man endlich auf markiertem Steig und über niedrige Felsen zum Gipfel. Dann steigt man in kurzer Zeit zum Rifugio Cima Tofana (Seilbahnstation) ab. Von hier kann man auf der Ferrata Formenton (mittelschwer) weitergehen, welche zuerst zur Senke zwischen Tofana II und III führt, und dann zum Gipfel der Tofana di Dentro (oder III – 3238 m – 1,30 Std.).

Abstieg: Mit Seilbahn oder am Aufstiegsweg.



Klettersteig
Schwierigkeit: Schwierig
Höhenunterschied: 330m vom Doss de Tofana
Stützpunkte: Rif. Duca d'Aosta, Rif. Pomedes.
Zeitaufwand: 3.00 Std. von Ra Valles
Ausrüstung: Die für Klettersteige übliche