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Cortina d'Ampezzo - 1956 Le prime Olimpiadi d'Italia
"Die Geschichte von Cortina d'Ampezzo" von Mario Ferruccio Belli
Einleitung und Biografie
1 Drei vorgeschichtliche Jäger- Altsteinzeit, Mittelsteinzeit, Jungsteinzeit
2 Die Zeit der Schrift
3 Die Römer bei der Civetta – Zuglio Carnico – Valle di Cadore, Aguntum, Sebatum, Feltre, Meran
4 Die Dunkelheit unter den Langobarden, Franken und Ottonen
5 Der Name auf dem Pergament. Lang lebe Botestagno
6 Die Herren von Camino, Kreuzzüge und Handel
7 Der gute Bertrando
8 Nach Venedig, nach Venedig!
9 Das Leben im Schatten des Löwen
10 Der Krieg an einem Sonntagnachmittag
11 Ampezzo – eine kleine Republik
12 Josef II. gegen die Autonomie
13 Die Franzosen und die Freiheit- der Untergang Venedigs, die Entstehung Lombardo-Venetiens
14 Das Jahr ´48 – und die modernen Reformen
15 Engländer, Deutsche, Amerikaner, Franzosen und das neue St. Moritz
16 Sarajevo und der Schlamm Galiziens
17 Neunundzwanzig Monate auf der Tofana.
18 Die ersten zehn Jahre in der faschistischen Uniform
19 Fröhlich dem Untergang entgegen
20 Die Winterolympiade von 1956

Der Erste Weltkrieg
Projekt Interreg II
Hauptseite

Geschichte
Die Geschichte von Passo Falzarego
Das Gebiet des Falzaregopasses war im Laufe der Jahrhunderte eine wichtige Verbindungsstraße zwischen den ladiner Tälern von Ampezzo, Livinallongo und Val Badia.

Historische Postkarten
Gallery
47 Historische Postkarten aus den Jahren 1920 - 1950 von Cortina und der Umgebung.
Rekonstruktion des Gletschermannes mit seiner Bekleidung und Ausrüstung.

1 - Drei vorgeschichtliche Jäger: Altsteinzeit, Mittelsteinzeit, Jungsteinzeit.
Die Völkerkundler schätzten, daß die Mulde, in der Cortina liegt und die umliegenden Täler nur in neuester geschichtlicher Zeit bewohnt gewesen wären. Die neuesten Ausgrabungen (vorallem drei) haben diese Ansichten völlig umgewälzt. Daraus ergibt sich, daß mindestens seit der letzten Eiszeit (ca. 10.000 Jahre vor Christus) die Stämme, die am Rand der Lagunen am Fuß der Voralpen lebten, in der günstigen Jahreszeit auf die Berge um Cortina stiegen, um Hirsche und Gemsen zu jagen und sich so Vorräte anzuschaffen, Fleisch zum Trocknen für den Winter, Felle, Knochen und Hörner für Werkzeuge. Der erste Fund war das Grab eines Mannes aus der Altsteinzeit, gestorben während eines Aufstiegs auf die Hochweiden und von seinem Stamm nach ritueller Art begraben, mit einer großen Ausstattung an Werkzeugen und Kleidung, sogar mit farbigen Schalen, die fast an eine Reise ins Jenseits denken lassen. Der Fundort ist im Val Rosnà, zwischen Primiero und Feltre, am Ausfluß des Cismon-Baches, westlich von Cortina.

Der zweite Vorfahr, der in der Mittelsteinzeit lebte, auch er gestorben während er im Sommer vor ca. 7.500 Jahren auf Jagd ging, wurde in Mondeval gefunden, einem Weidegebiet zwischen Croda del Lago und Pelmo, nicht weit von Cortina. Die reiche Ausstattung dieses Mannes, begraben im Schatten eines großen Felsblocks, läßt an einen zivilisierten Stamm denken, der wahrscheinlich an ein Weiterleben nach dem Tod glaubte. Das Grab mit dem Skelett und der ganzen Ausstattung kann im Museum von Selva di Cadore besichtigt werden.

Der dritte Vorfahr, noch näher an unserer Zeit, ist der Mann, der auf dem Gletscher von Similaun gefunden wurde, auf dem Joch, das vom Schnalstal ins Inntal führt, und der ungefähr vor 5.000 Jahren in der Jungsteinzeit gelebt hat. Seine Leiche wird jetzt im Archäologischen Museum in Bozen aufbewahrt. Auch wenn der Fund dem Anschein nach ziemlich weit entfernt von Cortina gemacht wurde, die Entfernungen hatten damals jedoch nicht die Bedeutung von heute, beweist er doch, daß unsere Berge bewohnt waren. Dieser Mann lebte überwiegend von der Jagd und dem Fischfang, aber er war auch Sammler; in einem Behälter aus Birkenholz hatte er Pflaumen, und Bauer; unter seinen Lebensmittelvorräten waren auch Körner. Er kannte die Metallbearbeitung, seine Axt war aus Kupfer; er trug Schmuck und war tätowiert (aus gesundheitlichen oder ästhetischen Gründen?); im übrigen war er in allem den zwei anderen gleich. Alle drei können als Vorfahren der Bevölkerung betrachtet werden, die in der günstigen Jahreszeit in die Berge kamen und sonst im Tal wohnten. Wer waren sie? Die Forscher antworten die Paleovenetier, ein Volk das vielleicht von der anatolischen Halbinsel kam und sich fest südlich der Alpen niederließ.

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Klingen auf den Schultern des Skeletts und Klinge aus Stein Pfrieme aus Hirschgeweih auf dem Brustbein und zwischen den Knien des Skeletts. Erster Ausstattungs-komplex: gebrauchtes Hirschschulterblatt
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Die Axt vom Tisenjoch ist die einzige vorgeschichtliche Axt, die in sehr gutem Zustand bis zu uns gekommen ist: sie besteht aus einem Griff und aus einer Klinge aus Kupfer. Die Klinge war am Griff mit pflanzlichem Pech und Lederstreifen befestigt.

Der Köcher des Gletschermannes ist nicht vollständig erhalten: es fehlen die Kappe und der Traggurt. Im Köcher befanden sich 12 halbbearbeitete Pfeile und 2 schiessfertige, 4 Spitzen aus Hirschhorn zusammengehalten mit Raphiabast, eine gebogene Hornspitze und ein Knäuel Seil.
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Die Steinklinge des Dolchs steckt in einem Holzgriff.
Bilder von: "L'uomo venuto dal ghiaccio" von A. Fleckinger und H. Steiner, Folio Editore, Bolzano – Vienna 1998 und Museo Archeologico dell'Alto Adige


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Die Grabstätte von Mondeval de Sora nach der Freilegung des Grabs.
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Erster Ausstattungs-komplex: Werkzeuge Erster Ausstattungs-komplex: Kernstücke

Bilder von: "Immagini dal tempo – 40.000 anni di storia nella provincia di Belluno"
Comune di Belluno, 1992