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Val Zoldana

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Der Anello Zoldano

Misurina - Foto Enrico Ghezze
Das Val Zoldana
Das zoldano Gebiet ist seit dem XIII Jahrhundert als wichtiges Mineralienzentrum bekannt. Die Gemeinde von Zoldo Alto, die heute als Sommer- und Wintertouristenortschaft bekannt ist und auf dem gleichnamigen Hochtal liegt, schliesst neun Fraktionen ein, und zwar Brusadaz, Coi, Costa, Fusine (1177 m), Iral, Mareson, Palavera, Pecol (1338 m) und Pianaz. Diese kleinen Dörfer liegen auf beide Seiten des Maè Flussufers und sind von majestätischen Berggipfeln des Civetta (3218 m), Pelmo (3168 m) und Moiazza (2878 m) umgeben.
Wie hinkommen
Das Schi Gebiet Civetta befindet sich im Nord-Osten von der Provinz Belluno, nicht mehr als ein hundert Kilometer weit weg von Venedig.

Der beste Weg, der aus Venedig kommt, ist die Autobahn A27 Mestre-Belluno, von hier können Sie auf der Staatstraße 203 Agordina fortsetzen und können direkt zu Alleghe nach 1 Stunde ankommen. Oder von Belluno können Sie dann auf Rennstrecke bis zu Ponte nelle Alpi und die Staatstraße 51 von Alemagna, der direkt in Val di Zoldo führt, fortsetzen. Selva di Cadore ist von beiden Richtungen erreichbar.

Noch eine Straße, von dem möglich ist auf Civetta anzukommen, ist die Autobahn A22 Brennero bis zu Ora, und dann setzt man zum Val di Fiemme fort; man muss das ganze Fassa Tal bis zu Canazei überqueren, wo man den Passo Fedaia nach Alleghe fährt. Für Val di Zoldo und Selva di Cadore gibt es die Straßenkruzung in Caprile (4 Km. vor Alleghe).

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Wo wohnen
Sämtliche Unterkunftsmöglichkeiten sind gastfreundliche über jeglichen Komfort verfügende Familienbetriebe, in denen man einen unvergesslichen Urlaub verbringen kann. Die ausgezeichnete lokale Küche mit den typischen Gerichten fügt sich nahtlos in die gastliche Atmosphäre, in der unsere Gäste eintauchen können, ein. Vor allem Familien mit Kindern sind herzlich willkommen.
Wohnungen und Campingplätze

Zoldos Geschichte
Die ersten Bewohner des Val di Zoldo kamen sicher über die nördlich liegenden Pässe, um zunächst die Weiden des Tals zu nutzen. Später wurden auch die Eisenerz- und Bleivorkommen genutzt. Das teils im Tal gewonnene, teils über den Passo Staulanza von nahen Eisenerzvorkommen gebrachte Eisen wurde hauptsächlich zu Nägeln verarbeitet. Von 1200 bis Ende 1800 fristeten die Talbewohner dank dieser Tätigkeit ihr karges Brot. Gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts verursachten zwei große Überschwemmungen (1882 und 1890) durch die Zerstörung der am Flussufer liegenden Werkstätten den wirtschaftlichen Niedergang des Tals. Zudem wurden mittlerweile industriell angefertigte Nägel zu wesentlich besseren Preisen angeboten.

So begann die triste Zeit der Auswanderung und Zoldo büßte einen Großteil seiner Einwohner ein.

Zwischen den beiden Weltkriegen gelang es den unternehmungslustigen Zoldanern Eisdielen in den wichtigsten Ortschaften Norditaliens, Österreichs, Belgiens, Spaniens und vor allem Deutschlands, zu eröffnen.

Um die Wirtschaft des Tals wieder anzukurbeln, wurden 1963, der Eingebung einer Gruppe von Emigranten folgend, die ersten Liftanlagen und angemessene Unterkunftsmöglichkeiten eröffnet. Darauf folgten die Weiterentwicklung der Liftanlagen und Abfahrten sowie der Unterkunftsmöglichkeiten, wobei sich das Val Zoldana dank der in beiden Sektoren verwendeten, neuesten Technologien zu einem der beliebtesten und meistbesuchtesten Wintersportgebiete der Dolomiten mauserte.