Sonnenuntergang am Giau-Pass

Einer der schönsten Dolomitenpässe.
Der Giau-Pass, ein symbolträchtiger Ort des berühmten Radrennens Giro d’Italia, bildete einst die Grenze zwischen der Republik von Venedig und dem Habsburgerreich. Er befindet sich in den Gemeinden San Vito di Cadore und Colle Santa Lucia. Hier gibt es zahlreiche Berg- und Almhütten sowie Restaurants, von denen man einen traumhaften Sonnenuntergang genießen kann. 

Das Dorf Danta di Cadore

Die auf 1.400 Metern Höhe gelegene Gemeinde Danta di Cadore weist eine optimale Sonneneinstrahlung und eine nahezu intakte Naturlandschaft mit weitläufigen, dichten Nadelwäldern – hauptsächlich Tannen und Lärchen – auf.
Das aufgrund der hohen Biodiversität interessante Naturgebiet bietet außergewöhnlich schöne Aussichtspunkte. Der Kranz aus Bergen, der Danta di Cadore umgibt, verleiht dem Dorf, ohne zu dominieren, einen Hauch von Eleganz und platziert seine Gipfel auf Augenhöhe des Dorfes.
 Rund um das Dorf wechseln sich Wälder mit saftig grünen Wiesen ab, die ab Mai mit Blumen übersät sind und sich nach und nach verfärben.
Zwei kürzlich erforschte Torfmoore hüten in ihrem Untergrund eine Reihe wichtiger Informationen über die Geheimnisse der Weltgeschichte und weisen an ihrer Oberfläche eine üppige Vegetation mit seltenen Pflanzen und winzigen fleischfressenden Blumen auf. Dieses Gebiet beherbergt nicht nur fast die gesamte unter Artenschutz stehende Alpenflora, sondern auch eine außergewöhnliche Anzahl von Wildorchideen.
 Danta di Cadore bietet seinen Besuchern das Antlitz eines historischen und einfachen, nur andeutungsweise durch Blumenbalkone verschönerten Dorfes, in dem Stille und nur wenig Verkehr herrscht. 

Das Tal Val Visdende

Das von Dolomitengipfeln umgebene und durch Abwechslung von weißen Felswänden und sanften Weiden gekennzeichnete Tal Val Visdende verwandelt sich auf einer Höhe von 1.254 Metern in ein großes natürliches Amphitheater.
Eine gemütliche, nur scheinbar kurvenreiche Straße verbindet das ansonsten isolierte Tal mit der Hauptverkehrsstraße des Piavetals.
Die üppigen Wälder weichen in regelmäßigen Abständen zauberhaften Lichtungen, während der Wildbach Cordevole, in dem sich die diversen Zuflüsse der Weiden sammeln, das Tal durchquert, um die Landschaft wie in einem Gemälde zu vervollständigen.

Eine romantische und spannende Landschaft, in der man sich selbst finden oder einfach die großartige Natur bewundern kann. Genau das ist das Wesen des Val Visdende, dessen Name aus dem Lateinischen vallis videnda abgeleitet ist und wörtlich übersetzt „das sehenswerte Tal“ bedeutet. Mit seinen Hoch- und Tannenwäldern umfasst das Tal einen der schönsten Wälder Europas und wurde nicht umsonst als „Tempel Gottes, Hymne an den Schöpfer“ bezeichnet und von Papst Johannes Paul II. besonders geliebt. 

Die Berghütte „Rifugio Ciareido“

Das „Rifugio Ciareido“ (1.969 m ü. d. M.) überragt vom luftigen Gipfel des Croda Paradiso die sanften Weiden der Hochebene Pian dei Buoi, die für ihre fantastische Panoramalage bekannt ist. Eine gastfreundschaftliche und familiäre Atmosphäre, eine traditionelle Küche, eine gemütliche Ausstattung und ein charakteristischer Kamin sorgen für einen Aufenthalt, der den besten Gasthäusern im Tal in nichts nachsteht. 

Die Berghütte „Rifugio Passo Staulanza“

Das „Rifugio Passo Staulanza“ befindet sich auf 1.783 m ü. d. M. in privilegierter Lage, umgeben von herrlichen Dolomitenbergen wie dem Monte Pelmo und dem Monte Civetta.
Die auf der Höhe des Staulanzapasses gelegene Hütte ist mit dem Auto über eine bequeme Asphaltstraße zu erreichen und bietet den Wanderern des Dolomiten-Höhenwegs 1 einen optimalen Rastplatz. 

Das Belvedere im Roccolo-Park

Ausgehend vom Zentrum von Pieve di Cadore geht es auf einem einfachen Wanderweg entlang des Spielplatzes durch einen Wald aus Lärchen, Tannen und Buchen.
In zehn Minuten erreicht man das Lokal „Bar Roccolo“, von dessen Terrasse aus man etwas weiter unterhalb den Panoramablick auf den See Lago di Centro Cadore genießen kann, der von der Marmarole-Gruppe, dem Monte Montanel, dem Monte Tudaio und den Wäldern von Vedorcia umrahmt wird. An den grünen Hängen liegen die Dörfer Calalzo di Cadore, Domegge di Cadore, Vigo di Cadore und Lorenzago di Cadore. 
 Im Park St. Alipio befindet sich in der Vegetation versteckt das „Häuschen des Weihnachtsmannes“ (Casetta di Babbo Natale), das Besuchern sowohl im Winter als auch im Sommer offen steht. Vom Roccolo-Park aus gibt es weitere Wanderwege, die den Monte Ricco umrunden und zu den Festungen oder zum Radweg führen.