Mountain Bike - Jore (Falcade)

Länge22,72 km

Gibt man den kurzen Namen Jore in Google ein, so kommt man auf alles Mögliche, nur nicht auf die kleine Kapelle, versteckt im Wald oberhalb von Falcade. Trotzdem lohnt sich diese abwechslungsreiche Tour nicht so sehr wegen der recht schönen Aussicht, die man von der Kapella aus hat, sondern vielmehr wegen der Trails, die hier hinauf und wieder hinunter führen. Man startet wie bei allen Falcade Touren auf dem Parkplatz gegenüber dem Rathaus (municipio) im Zentrum von Falcade. Zuerst geht es ein kleines Stück weit talauswärts, bevor man nach links abzweigt und der schmalen Straße leicht bergauf bis nach Valt folgt. Dann geht es weiter auf der schmalen Asphaltstraße über Meneghina nach Sappade, einem netten, alten Dörfchen, wo jetzt ein Supertrail beginnt, der nur einen Schönheitsfehler hat: Gleich am Anfang muss man schieben. Das sind zwar nur 50 Höhenmeter, aber die sind steil, sacksteil, sausteil. Da fragt man sich, warum die Bauern hier unten vor langer Zeit den Weg so steil angelegt haben, wo der Trail weiter oben doch wunderbar flach und fahrbar wird. Egal, hier oben macht der Trail auch leicht bergauf viel Spaß, später, etwas breiter werdend führt er dann leicht bergab bis zu der Kapelle und einem kleinen restaurierten Landhaus gegenüber. Leider kann man hier nicht einkehren, aber die Pause auf der einsamen Wiese vor der Kapelle entspannt und lässt den Alltag völlig vergessen. Der Trail, der jetzt folgt, ist in keiner Karte verzeichnet, deshalb sind die GPS Daten unerlässlich. Es geht ziemlich steil durch den Wald bergab, im Prinzip durchweg fahrbar, allerdings blockieren hie und da umgefallene Bäume den Flow. Weiter unten erreicht man einen Schotterweg, der zum Rifugio Caiada führt, das allerdings in den vergangenen Sommern geschlossen war. Unmittelbar vor dem Rifugio nimmt man den Schotterweg nach links, der nun relativ steil bergauf in den Wald führt. Nach gut 100 Höhenmetern zweigt man nach rechts ab, überquert den Bach, um jetzt wieder einen Waldpfad hinunter zu gleiten, der echt spaßbringend ist. Auf diesem Weg gelangt man schließlich in den kleinen Ort Feder, von dem aus ein gut zu fahrender Schotterweg hinüber zur Forcella Lagazzon führt. Wer nun einkehren möchte, radelt ein kleines, flaches Stück bergauf zum Rifugio Lagazzon, alle anderen biegen vorher rechts ab, rauschen auf dem schmalen Asphaltweg hinunter nach Fregona, um hier wieder eine Schotterstraße nach Sacchet zu nehmen alles problemlos und leicht fahrbar. Für die Rückfahrt nach Falcade rollt man jetzt ins Biois Tal hinunter und nutzt dann den relativ flach bergauf führenden, geschotterten Radweg über Canale d'Agordo bis zum Ausgangspunkt vor dem Rathaus. Zum Einkehren bietet Falcade eine ganze Reihe von ausgezeichneten Restaurants und Pizzerien.

 

Warnung: Wir empfehlen ihnen eine karte benützen
Zusätzliche Hinweise: Wir empfehlen ihnen eine karte benützen
  • Asphaltstrasse und Schotterstraße Beschaffenheit des Bodens
  • Falcade Ausgangspunkt
  • Falcade Ankunftspunkt