Mountain Bike - Passo Padon (Arabba)

Schwierigkeitsgrad medium Länge27,47 km

Welche Tour auch immer man von Arabba aus wählt, die Porta Vescovo, das Tor des Bischofs, ist eine Schlüsselstelle, die man immer wieder berühren wird. Nicht nur wegen des sensationellen Panoramas und des pfundigen Trails, der von hier zum Passo Padon führt, sondern auch wegen der großen Gondelbahn, die einen in zehn Minuten hier herauf schweben lässt. Für Freerider und Tourenbiker mit nicht allzu ausgeprägter Kondition ist das äußerst angenehm. Und nicht umsonst gehört die Porta Vescovo zu den Schlüsselstellen der großen Dolomiti Freeride Tour, die Bike GPS für Sie zusammen gestellt hat.  Diese Tour zum Passo Padon ist eine reine Freeride Tour, die ich aber auch Tourenbikern wärmstens empfehlen kann, nicht so sehr wegen der Seilbahnnutzung, sondern weil hier die Kombination von Panorama und Trail-Erlebnis einmalig ist und weil es irgendwie keinen Sinn machen würde, sich auf steilen Schotterwegen unterhalb der Seilbahn hoch zu kämpfen. Das kann man auf anderen Touren auch ohne dass die Gondel mit feixenden Freeridern über einem dahin schwebt. Am Anfang steht also die Seilbahn-Auffahrt von Arabba zur Porta Vescovo und dann die drei Kilometer Panorama- und Fahrspaß-Orgie zum Passo Padon wie in Tour Portavescovo. Jetzt allerdings nimmt man den Schotterweg, der steil und geröllig zum Passo Fedaia hinunter führt. Man überquert die Straße auf der Skibrücke, tankt jetzt ein Mineralwasser oder einen Cappuccino im Rifugio Fedaia und stürzt sich dann auf die zauberhafte Trailabfahrt, die auf der Skipiste entlang der Fedaia Passstraße zur Talstation des Sessellifts Padon hinunterführt. Es ist ein Trail, der noch nicht wirklich für Biker hergerichtet ist an manchen Stellen muss man noch tiefe Wasserablaufgräben überwinden, aber speziell im unteren Bereich lässt er sich locker und genussvoll fahren.  Dann schwebt man mit dem Sessellift wieder bergauf zum Passo Padon. Der erste Teil der jetzt folgenden Abfahrt Richtung Arabba verläuft sehr steil bergab über die Skipiste. Ich empfehle, dass man diese ersten 300 Meter Strecke bergab schiebt, denn es ist extrem steil. Dann führt ein Schotterweg immer flacher werdend hinüber Richtung der Bergstation einer der Gondelbahnen von Arabba. Hier fährt man aber jetzt nicht links bergauf zum Col Vescovo, sondern nimmt den prima hergerichteten Wiesen- und Waldweg hinunter nach Ornella, oben recht flach, weiter unten im Wald steiler werdend, aber immer gut fahrbar. Auch für die Tour Giro della Grande Guerra von Alleghe aus ist das eine feine Alternative, die sich wirklich lohnt.  In dem Dörfchen Ornella erreicht man nun eine schmale Asphaltstraße, der man ins Tal folgt. Nach der Bachquerung zieht das Sträßchen noch einmal kräftig bergauf, bevor man die Hauptstraße Richtung Arabba bei der alten österreichischen Festung erreicht, die heute zu einem Hotel umgebaut ist. Auch hier kann man noch einmal einkehren, bevor man die letzten 170 Höhenmeter auf der Straße nach Arabba zurück radelt. Insgesamt braucht man für diese Tour, die den Passo Padon gleich zweimal berührt, nur geringe Kondition, aber eine gute Fahrtechnik.

  • Rastplätze: Arabba - Rifugio Padon - Rifugio Fedaia
Warnung: Wir empfehlen ihnen eine karte benützen
Zusätzliche Hinweise: Wir empfehlen ihnen eine karte benützen
  • Schotterstraße Beschaffenheit des Bodens
  • Arabba, Seilbahn Portavescovo Ausgangspunkt
  • Arabba Ankunftspunkt