Entdeckungstour durch die Dörfer

Schwierigkeitsgrad Leicht Länge4120 m Zeitbedarf1 Sunde und 30 min.

Eine Wanderung, die fast ausschließlich über Straßen (ausgenommen der kurze Anstieg auf der “Strada de i Sass”) und zu einigen der bedeutendsten Kunstwerke des Zoldotals führt. Mit schönem Blick auf die Berge, die das untere Tal abschließen sowie auf Civetta und Moiazza. Vom Dorfkern von Forno steigt man die Stufen hoch, die zum hinter der Casa dei Ciòri gelegenen Kirchlein S. Francesco und zum Palazzo del Capitanio führen, welcher heute das Eisen- und Nagelmuseum beheimatet. Hier startet rechts der Weg Ria da Canp, der ins Dorf Campo führt. Erst zieht er sich steil und schmal zwischen den Häusern hin, dann führt er durch die Ebene, in der die Dörfer Forno und Baron offen daliegen. Hinter dem typischen überdachten Waschplatz (Brent da Lesìa) wird die Straße bis zum Erreichen des Ortseingangs von Campo wieder steiler.

Dort biegt man links ab, durchquert den kleinen Ortskern von Sorogno und steigt weiter die “Strada de i Sass” bis zum Kirchplatz hoch. Der Platz wird von der Kirche S. Floriano dominiert, ein großartiger Bau aus dem 15. Jh. mit einem eleganten, kühn aufragenden Kirchturm. Sehenswert sind auch das Haus Pra Agnoli und die anderen vornehmen Wohnhäuser, die auf beiden Seiten aufgereiht sind. Vom Kirchplatz schweift der Blick weit über sämtliche Berge des unteren Zoldotals: Rite, Castelìn, Bosconero-Serra, Mezzodì, San Sebastiano-Tamer, Moiazza und Civetta. Nur der Monte Pelmo ist nicht zu sehen – der Monte Punta verdeckt ihn. Neben der Kirche beginnt der Kreuzweg, der zur gotischen Kirche Madonna Addolorata und zum stimmungsvollen Friedhof hinabführt, wo auch Besarel begraben liegt, ein ausgezeichnete Maler aus Zoldo. Nach einem optionalen Abstecher nach Sommariva nimmt man wieder die Straße nach Campo und wandert nach Forno zurück. Eine wertvolle Alternative besteht darin, auch Bragarezza (929 m) in die Wanderung mit einzuschließen.

Dort lohnen historische Tabià, Wohnhäuser mit volkstümlichen Freskenmalereien, Brunnen aus dem 19. Jh. und die aus dem 17. Jh. stammende Kirche San Rocco einen Besuch. Für den Rückweg wandert man zwischen den alten Dorfhäusern (16.Jh.) den schmalen Pfad hinab, der nach Villanova führt (911 m). Von dort folgt man der Straße nach Ciamber (834 m; diese Wanderung ist nur ein wenig länger als die zuvor beschriebene). Auf Höhe der ersten Häuser (Brunnen) überquert man den Bergbach Maresòn, um auf der anderen Seite direkt gegenüber des Brückchens den steilen Weg einzuschlagen, der nach Pra und Dozza hinaufführt. Oder man wandert auf dem Pfad, der hinter dem Industriekomplex startet, nach Sommariva.

Kirche S. Floriano

Die romanisch-gotische Pfarrkirche S. Floriano wurde im Jahr 1487 geweiht, geht womöglich aber bis auf das 10. Jh. zurück. In ihrem Inneren befinden sich ein eindrucksvoller Hochaltar mit dem Bild von St. Florian, der Seelen-Altar von Brustolon, die Kanzel von Paolo Gamba Zampol und der Altar der Madonna des Rosenkranzes, ein Werk von Besarel. Der 47 Meter hohe Kirchturm hat eine besonders elegante, mit Lärchenschindeln gedeckte Spitze und ist ein Werk von Giovanni Batta Panciera Besarel, der sie im Jahr 1844 nach einem Brand restaurierte. Im Glockenturm hängen vier in jüngerer Zeit gegossene Glocken, die jene ersetzen, die während des Ersten Weltkriegs “für die Heimat” gegeben wurden.

  • Rastplätze: Forno di Zoldo, Pieve, Bragarezza
  • 929 m Höhe
  • 89 m Höhenunterschied
  • Straße und weg Beschaffenheit des Bodens
  • Forno di Zoldo (840 m) Ausgangspunkt
  • Forno di Zoldo (840 m) Ankunftspunkt
  • Das ganze Jahr Empfohlener Zeitraum
  • Medien Beliebtheit