Der Nationalpark der Bellunesischen Dolomiten

Der Tor zum Nationalpark der bellunesischen Dolomiten

 

Der Nationalpark liegt in der Region Venetien, und genauer im Süd- und Zentralraum der Provinz Belluno, eingebettet zwischen den Tälern Cismon im Westen und Piave im Osten und mit Ausläufern ins Maè Becken (Val Prampèr) und ins Gebiet Basso Agordino. Die Berge des Nationalparks gehören Großteils zum Alpi Feltrine Massiv (Vette di Feltre, Cimonega, Pizzocco-Brendol-Agnelezze), das Gebiet umfasst aber auch die Gruppen Feruch-Monti del Sole, Schiara-Talvéna und Prampèr-Spiz di Mezzodì.

Das zum Park gehörende Territorium umfasst Zonen mit mittleren und hohen Bergen. Es befindet sich zwischen den Tälern Cismon im Westen und Piave im Osten und mit Ausläufern nach Norden ins Maè Becken (Val Prampèr) und ins Gebiet Basso Agordino.

Die Berge des Nationalparks gehören Großteils zum Alpi Feltrine Massiv (Vette, Cimonega, Pizzocco-Brendol-Agnelezze), aber auch zur Gruppe Pizzon-Feruch-Monti del Sole (zwischen Mis Tal und Cordevole Tal) und zur Gruppe Schiara-Pelf und Talvéna im nordöstlichen Sektor. Unweit dem Nationalpark gibt es weitere Schutzgebiete, die zur Schaffung eines biogeographisch überaus bedeutenden Netzwerkes beitragen, nämlich den Naturpark der Karnischen Alpen, den Naturpark Cansiglio, den Naturpark Paneveggio-Pale di San Martino und den geplanten Naturpark Lagorai.

 

 

 

Wichtigste Gipfel
Schiara (2.565 m), Sass de Mura (2.550 m), Talvéna (2.542 m), Castello di Moschesin (2.499 m), Prampèr (2.409 m), Paviòne (2.335 m).

Wichtigste Wasserläufe
Cordévole, Mis, Caoràme, Stién, Falcìna, Ardo, Vescovà, Prampèra.

 

Betroffene Kommunen
Der Park umfasst ein Gebiet, das zu 15 verschiedenen Gemeinden gehört, und genauer zu Sovramonte, Pedavena, Feltre, Cesiomaggiore, San Gregorio nelle Alpi, Santa Giustina, Sospirolo, Sedico, Belluno, Ponte nelle Alpi, Longarone, Val di Zoldo, La Valle Agordina, Rivamonte und Gosaldo.

 

 

Flora
Es gibt über 1400 Arten, darunter sehr seltene und biogeographisch überaus relevante Pflanzen.

 

 

Fauna
Die alpine Tierwelt (z. B. die Raubvögel) ist mit allen Arten vertreten. Auch sehr interessante wirbellose Tiere haben hier ein Habitat gefunden. Außerdem wurde die spontane Zuwanderung von Bären gemeldet.

Wahrzeichen
Das Wahrzeichen des Nationalparks ist die in der Dolomitenregion endemische Dolomiten-Glockenblume (Campanula morettiana). Diese rot-violette Blume blüht in der zweiten Julihälfte und ist vorwiegend auf hoch gelegenen, feuchten Felsen zu finden.

Parkaufsicht
Für die Parkaufsicht ist das Staatliche Forstamt zuständig, und die Einsätze werden vom "Coordinamento Territoriale per l'Ambiente" koordiniert. Die zuständigen Einsatzstationen befinden sich in Pian d'Avéna, Candàten, Longarone und Sospirolo.

Gründung
Der Nationalpark der Bellunesichen Dolomiten (Parco Nazionale Dolomiti Bellunesi) wurde per Ministerialdekret vom 20. April 1990 gegründet. Die am 12. Juli 1993 durch ein Dekret des italienischen Staatspräsidenten ernannte Parkverwaltung kontrolliert das Naturschutzgebiet.

Fläche
Der Park umfasst eine Fläche von zirka 32.000 Hektar; 16.000 davon bilden acht Naturreserven, die dem Netzwerk der biogenetischen Reservate des Europarats angehören. Diese werden vom ehemals staatlichen Forstamt verwaltet.