Ferrata Cesco Tomaselli, Südwestwand

Schwierigkeitsgrad
Sehr schwer
Zeit
5,30 h
Höhenunterschied
500 m
Start
Funivia del Lagazuoi

Die Ferrata Cesco Tomaselli ist ausgesetzt, anspruchsvoll und fast komplett mit Drahtseilen gesichert. Der Steig führt durch die schöne Südwestwand der südlichen Fanesspitze, des ersten Turms des Faneskamms, steil hinauf. Obwohl er nicht sehr lang ist, wird er doch als einer der schwierigsten und schönsten Klettersteige der Dolomiten eingestuft. 
Abgesehen von dem großen, für die Tour benötigten Einsatz, muss man jedoch auch betonen, dass es sich hier um eine Begehung in wunderschöner Umgebung handelt, in der man dem Zauber der Fanesspitzen erliegt. 
Ganz abgesehen davon, dass die Gegend auch geschichtlich faszinierend ist, weil hier der lang andauernde Stellungskrieg des 1. Weltkriegs stattfand. Dies alles trägt dazu bei, dass diese Ferrata eines der lohnend-und empfehlenswertesten Ziele darstellt.
Anfahrt von Cortina d’Ampezzo auf der SS 48 zum Falzarego-Pass. Mit der Lagazuoi-Seilbahn zur gleichnamigen Schutzhütte, die auch auf dem markierten Weg 402-401 vom Pass aus erreicht werden kann ( 2 Std.- 630 m Höhenunterschied).
Vom Rifugio Lagazuoi steigt man schnell zur Forcella Lagazuoi ab und weiter auf dem Weg zur Armentarola bis zum markierten Weg 20b. Auf diesem quert man unter dem Nordwestgrat des Lagazuoi Grande und steigt dann zur Forcella Grande auf, von der man zum Bivacco Della Chiesa, das sich in der Nähe des Einstiegs des Klettersteiges befindet, gelangt.
Die berühmte Querung nach links, ziemlich gleich nach dem Beginn des Tomaselli-Steigs, wird seit jeher von Kletterbegeisterten als vorzüglicher Test angesehen. Mit anderen Worten, dieser Steig ist (ein meistens vielbesuchter) Prüfstand, an dem man die eigene Kondition für noch schwierigere Vie Ferrate messen kann. Gleich nach dem senkrechten Einstieg und nach der horizontalen Querung auf glattem Fels (mit doppelter Seilsicherung) unterhalb eines Überhangs steigt man über senkrechte und ausgesetzte Wände bis zum Mittelteil der Wand auf. Von hier führen Spuren nach links bis zu einer Abzweigung. Man steigt weiter über die senkrechten kurzen Wände rechts auf (während links die fixen Drahtseile zum Hohen Fanes-Tal führen). An einer kleinen Terrasse angelangt, nimmt man nun mit Hilfe des fixen Drahtseils eine Serie von Wänden, die zum Kamm führen, in Angriff. Von hier aus geht man über eine letzte senkrechte Felsplatte mit Riss und erreicht dann über leichte Felsstufen den Gipfel (2980 m).
Man steigt, fixen Drahtseilen folgend, auf einem leichteren, doch immer noch steilen gesicherten Weg durch die Nordostwand zur Selletta Fanes ab (2830 m-0,30 Std.). Durch Schuttrinnen geht es weiter abwärts bis zur Forcella Gasser de Pot, von der aus der markierten Weg 20b zur Forcella Travenanzes führt (jetzt auf der südwestlichen Seite, um auch beim Rückweg den Schatten genießen zu können). Von der Forcella steigt man entweder auf dem markierten Weg 401 zum Falzarego-Pass ab, oder man steigt zum Rifugio Lagazuoi wieder auf, um dann mit der Seilbahn zum Pass hinunter zu fahren.

RASTPLÄTZE

Lagazuoi Berghütte

 

Anmerkungen

L’impegno complessivo è di tutto rispetto. La breve traversata iniziale, e la paretina verticale che porta alla cresta sommitale sono passaggi che ben indicano il grado di preparazione dell’escursionista.

Ausrüstung

Normale dotazione da ferrata.

Info

Gipfel
Punta Fanes
Seite
Sud-Ovest
Beste Jahreszeit
A seconda delle condizione d’innevamento da giugno a ottobre