KLETTERSTEIGE

Wer der Faszination von wilden Felswänden, Graten und Türmen erliegt aber keine ausreichende Alpinerfahrung für eine Sportklettertour hat, kann eine der vielen Via Ferrata Cortinas in Angriff nehmen. Eine Via Ferrata ist ein Klettersteig zu einem Gipfel oder einem anderen alpinistischen Ziel, der mit Stahlseilen, Seilleitern und anderen festen Verankerungen wie Treppen und Holzstegen ausgestattet ist.

Diese gesicherten Klettersteige werden für trittsichere, schwindelfreie, mit Karabinern und Klettergurten ausgerüstete Berggänger ein unvergessliches Erlebnis sein.
Diese speziell ausgestatteten Routen sind in Cortina d’Ampezzo dank der Wiederherstellung der Schützengräben des Ersten Weltkriegs entstanden und weiter ausgebaut worden.  Und nirgendwo gibt es so viele Ferrate wie in Cortina: die Berge des Ampezzo-Gebiets weisen ganze 15.560 Klettersteig-Meter vor.

Es ist immer empfehlenswert, sich bei den lokalen Bergführern oder Hüttenwirten Informationen über Wetter und Aufstiegsbedingungen einzuholen.

KLETTERSTEIGE

VERLEIHGESCHÄFTE

KLETTERN

Zinnen, Türme und Felsnadeln ragen rund um das Ampezzo-Tal imposant und einladend zum Himmel empor. Cortina bietet unzählige vertikalen Kilometer mit Ferrate, Klettersteigen, Free-Climbing-Routen und Klettergärten: 6 über 3.000 m hohe Gipfeln, 850 Sportkletterroute, 1.000 klassische und moderne Kletterwege sowie mehr als 15.000 m Klettersteige (Ferrate) machen die Felswände der Ampezzaner Dolomiten zu einem Kletterparadies.

Das ideale Umfeld, um erste, prickelnde vertikale Erfahrungen zu sammeln, um Klettertechniken zu erlernen, Wege zu erkunden, abenteuerliche Kletterpartien zu unternehmen, Gipfel zu erobern, alpine Extremerfahrungen zu machen: sicher in Begleitung unserer Bergsteiger.
Alpinklettern wird im Ampezzotal seit der Mitte des 19. Jahrhunderts praktiziert. Paul Grohmann aus Wien war einer der Pioniere des Bergsports in den Dolomiten. Als er die Dolomiten vom Großglockner (Österreichs höchster Berg) aus zum ersten Mal sah, war er von ihrer Schönheit beeindruckt und beschloss, die Gegend zu erkunden und die Gipfel zu erklimmen. Im August 1863 bestieg er als Erster den höchsten Gipfel im Ampezzotal, den  Tofana di Mezzo, 3,244 m , begleitet vom aus der Region stammenden Kletterer Francesco Lacedelli. Paul Grohmann erlangte internationale Bekanntheit und leistete einen wertvollen Beitrag zum Ruf von Cortina d’Ampezzo in Mitteleuropa. Die ersten Hotels wurden eröffnet, die Eisenbahn wurde errichtet, und all das führte zur Entstehung eines neuen Berufs für all jene, die diese Berge liebten und kannten: Bergführer. Im Jahr 1871 waren in Cortina offiziell 9 Bergführer registriert. 

KLETTERGÄRTEN

Outdoor Training in voller Sicherheit
Cortina ist die Königin des Sports in seiner vertikalen Dimension.
Der geschichtsträchtigste der vielen Klettergärten in Cortina ist das versteinerte Schloss 5 Torri: Hier ist 1939 die legendäre Ampezzaner Amateur-Bergsteiger-Gruppe ‘Scoiattoli‘ gegründet worden.

Erste, prickelnde vertikale Erfahrungen sammeln,  Klettertechniken erlernen, Wege erkunden, abenteuerliche Kletterpartien unternehmen, Gipfel erobern: sicher in Begleitung unserer Bergprofis.
Im Sommer organisieren die Bergführer Kletterkurse für Erwachsene mit 3 Levels: zweitägiger Grundkurs, dreitägiger Fortgeschrittenenkurs, viertätiger Leistungskurs.
Für Kinder sind die Kurse unterteilt in: spielerisches Klettern, Mini-Kletterkurs und Sportklettern. Die Kinder-Kurse dauern 3 aufeinanderfolgende Tage; die Kurse beginnen immer montags oder donnerstags.
Die Kleinsten können sich in der Innenstadt, natürlich unter Aufsicht der Bergführer, am vor dem Bergführer-Büro befindlichen, großen Kletterturm versuchen. 

KLETTERHALLE LINO LACEDELLI

Indoor-Klettern und-Trainieren
Seit 2018 ist Indoor-Klettern in der Kletterhalle Lino Lacedelli möglich. Die über 30 Meter große Kletterfläche ist bis zu 24 Meter hoch und bietet mehr als 80 Indoor-Route von 3b bis 8b+. Die Halle bietet sowohl einen Bereich für das Lead-Klettern , mit längeren und anspruchsvolleren Kletterrouten, als auch kürzere und einfachere Wege, sowie einen Bereich mit Toprope -Sicherung, für diejenigen, die sich beim Vorstieg noch nicht ganz sicher fühlen. In der Halle gibt‘s auch einen Bereich, der mit automatischen Auffanggeräten TOPPAS ausgerüstet ist, damit auch Alleingänger in Sicherheit klettern können. 
Ein kleineres Boulder-Bereich stellt den Athleten Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und unterschiedlicher Länge zur Verfügung, wo sie ihre Klettertechnik verbessern können, sowie ein Trainingsraum mit interaktivem Moon Board, mit  Pan Gullich und System Wall , um Leistung und Koordination zu trainieren. Die Kletterhalle befindet sich in der Nähe des Zentrums von Cortina und ist leicht erreichbar. Wenn das Klettern an der frischen Luft nicht möglich ist oder man nicht viel Zeit zur Verfügung hat, ist sie die ideale Möglichkeit, um trotzdem zu trainieren.